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Denkanstöße durch Übungen für Entspannung und Gelassenheit im Alltag – setz dich nicht unter Druck. Nimm mit was du brauchst und lass es einfach wirken.

Lasst mich hier raus

Ziemlich oft befinden wir uns an Orten oder in Zuständen, die uns nicht passen. Gelangweilt in einer endlosen Besprechung – oder aber auch schnaufend und gestresst auf der Yogamatte im ‚heraufschauenden Hund‘. Ganz abgesehen von wirklich unangenehmen oder bedrängenden Situationen. Die meistverbreitete Reaktion: Das hier soll vorbei sein – ich muss hier weg.

Dabei wird es ja tatsächlich bald vorbei sein. Blickt man dann zurück, geht das sogar ziemlich schnell. Sollte man darum überhaupt seine Energie damit verschwenden, sich an einen anderen Ort zu wünschen? Oder ist es besser, die Situation zu nehmen wie sie ist? Durch den Tunnel gehen, auch wenn man das Licht am Ende gerade nur ahnen kann? Am Ende kommt es doch. Nimm dir bis dahin alles mit, sei aufmerksam. Unannehmlichkeiten ziehen wie Wolken vorbei. Schau ihnen einfach interessiert dabei zu. Alles ist halb so schlimm!

Zeitrahmen setzen

Gerade im hektischen Alltag fällt es schwer, sich ganz einer Tätigkeit, die man sich vorgenommen hat, zu widmen. Da kann es durchaus hilfreich sein, sich einen Wecker zu stellen. Mit diesem einfachen Trick kannst du dir eine halbe Stunde frei räumen, die dann nur dir zur Verfügung steht. Zum Beispiel zum ungestörten Lesen, Journaling oder einfach aus dem Fenster schauen. Dabei kannst du Zeit & Raum vergessen, der Wecker holt sich dann sanft zurück in den Alltag. Umgekehrt kannst du dich so auch davor bewahren, vor dem Fernseher hängen zu bleiben, wenn man noch etwas Besseres vorhatte mit seiner Zeit. Wer kennt das wohl nicht?

Völlig ausreichend

Optimal. Von dem Wort geht ein gewisser Druck aus. Denn die Möglichkeiten, an uns zu arbeiten und mehr aus und zu machen, sich unbegrenzt. Besser geht es nicht! oder doch noch ein bisschen? Hätte ich hier gelassener reagieren können, hätte ich dort aufmerksamer zuhören können? Möglicherweise. Vielleicht habe ich es aber auch so gut gemacht, wie es mir in diesem Moment möglich war. Nicht optimal, aber gut genug.

Wer zu sich steht und seine Eigenheiten und Grenzen akzeptiert, der kann auch mit anderen nachsichtig sein. Denn darum geht es: nicht in jeder Situation das optimale Vorgehen zu ermitteln und anzuwenden, sondern vor allem Freundlichkeit walten zu lassen – sich & anderen gegenüber.

Eine Frage …

Jeden Morgen wählst du, was du heute anziehen möchtest. Vielleicht legst du dir die Kleidung auch schon am Abend zuvor zurecht. Warum hast du dein heutiges Outfit gewählt? Was willst du den Menschen in deiner Umgebung durch deine Auswahl mitteilen?

Training für den Geist

Wenn wir Sport treiben, ist es uns ganz selbstverständlich anzunehmen, dass mit gesteigertem Training auch das Leistungspotential des Körpers ansteigt. Wir bauen Muskelmasse und Kondition auf, wir können mit der Anstrengung besser umgehen, kommen weniger ins Schwitzen, als wenn wir ungeübt sind.

Was uns im körperlichen Bereich so selbstverständlich ist, kann man auch aufs Mentale anwenden. Wer sich in Meditation übt, wird zunächst ungelenk und abgelenkt sein, wird Anstrengung und Ungeduld fühlen. Aber hier verhält es sich wie mit dem Sport – Training wirkt und Übung macht den Meister. Also gilt: Von Anfang an nicht zu viel verlangen, dran bleiben und sich auf die Fortschritte freuen.

Ist das langweilig

Es gilt als wenig schick und sicherlich nicht zeitgemäß, aber es gibt durchaus Phasen im Leben, in denen nicht ein Mangel an Zeit das Problem darstellt, sondern ein Zuviel. Darüber redet man eher weniger, weil es auf vermeintliche Mängel schließen lassen würde. Aber was ist wohl der Grund dafür, dass die meisten Menschen mehr Zeit mit Fernsehen und Internet verbringen, als ihnen lieb ist?

Leider ist Langeweile auch der Nährboden für Grübelein, gerade für Menschen, die viel zu viel Zeit haben, egal was nun die Gründe dafür sind. Auch für sie kann Achtsamkeit der Weg zu einem Leben in Fülle sein. Wenn schon sonst nichts passiert – wie könnte man die Zeit besser nutzen als mit Meditation und Stille? Und zwar ohne den Gedanken daran, was im Leben anders sein sollte, um aktiver und geselliger zu werden. Wer dem Moment Raum gibt, der wird mit der Zeit auch wieder eine Vorstellung davon bekommen, was er noch erleben und tun möchte.

Viel Spaß mit diesen Denkanstößen – lass sie wirken & setz dich nicht unter Druck

In Liebe & Namaste

Jessi

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