5 praktische Tipps für den Yoga Anfang

Noch nie war der Lebensstandard und die Anforderungen an uns, immer mehr und mehr zu tun, zu sein, so hoch wie heute. Gleichzeitig steigt die Unzufriedenheit und Rate der Probleme, sowohl psychischer als auch physischer Leiden immer weiter an. Woran liegt das?
Die meisten Menschen suchen im Außen ihr Glück, sie haften ihre Zufriedenheit an materielle Dinge oder andere Personen. Wir sind täglich so vielen Einflüssen ausgesetzt und haben verlernt zur Ruhe zu kommen, nach innen zu sehen.

Yoga zeigt den Weg, du musst ihn nur gehen.

Mit Yoga sind wir Teil einer alten indischen Tradition und setzen auf bewährtes, anstatt gehetzt jedem neuem Trend zu folgen.
Yoga lässt sich auf – aber auch vorallem abseits der Matte praktizieren, es ist viel mehr als Bewegung, es ist eine Lebenseinstellung.
Im Yoga konzentrieren wir uns auf das wesentliche, Körper Geist und Atem werden in Einklang gebracht und der Alltagsstress verfliegt.
Mit jedem Atemzug und jeder Bewegung lernen wir unseren Körper mehr kennen und trauen uns immer mehr neue Dinge auszuprobieren.
Durch die speziell konzipierten Körperübungen, auch Asanas genannt, lassen sich böse Giftstoffe loswerden und die Selbstheilungsktäfte aktivieren. Das Herz-Kreislauf System wird angeregt, Yoga bringt unzählige weitere körperliche und geistige Vorteile mit sich. Es gibt keine Lebenslage in der uns Yoga nicht hilft.
Der Schlaf verbessert sich, wir leben und erleben bewusster, treffen spannende neue Gleichgesinnte und werden zu unserem eigenen Meister.
Yoga ist für jeden da, für jedes Alter und jede Fitnessstufe geeignet.

Praktische Tipps

1. Aller Anfang ist schwer

Am Anfang stellt sich die Frage, welcher Yogastil zu Dir passt.
Angefangen beim klassischen Hatha Yoga, leiten sich unendlich viele Richtungen ab. Vom Bikram Yoga bei großer Hitze, über ruhige Einheiten beim Yin Yoga, hin zu fließenden, tänzerischen Bewegungen im Vinyasa Flow Yoga. Es gibt so viele Richtungen, dass für jeden was dabei ist. Du kannst hier einfach durchprobieren und Deine eigenen Erfahrungen sammeln. Stell Dir die Fragen: Soll es auspowernd sein oder eher ruhig? Spirituell oder eher klassisch?
Kleiner Tipp: Youtube machts möglich.

2. Tägliche Routine

Am Besten nimmst Du Dir täglich etwas Zeit für Deine individuelle Yogapraxis. So lassen Erfolge nicht lange auf sich warten. Es reichen oft schon 5 Minuten. Du kannst auch einfach zwischendurch Deinen Fokus auf die Atmung legen. Achtsames Handeln ist Teil der Yogaphilosophie. Schließ die Augen und lächle – nur für Dich. 

3. Kein Wettbewerb

Im Yoga konzentrieren wir uns auf das Wesentliche, uns selbst. Hier bringt es nichts, sich mit anderen Yogis zu vergleichen. Du kannst deine Anfangsschritte nicht mit denen, eines jahrelang Praktizierenden messen. Durch Wettkampfgedanken passieren schnell Fehler, oder Du verletzt Dich. Die Folge kann eine lange Pause sein, die Dich in deiner Praxis wieder deutlich zurückwirft. Bevor ich zum Yoga gekommen bin, war ich sehr unsportlich. Dementsprechend waren auch meine sportlichen und beweglichen Fähigkeiten sehr begrenzt. Jeder hat sein eigenes Tempo. 

4. Kein Druck

Du schaffst es nicht Dir täglich die Zeit für Deine Praxis zu nehem? Kein Ding, einmal ist besser als kein Mal! Nimm den Druck raus. Genieße eine Tasse Tee, spüre beim Spaziergang (oder dem Weg in die Arbeit) genau in deine Fußsohlen. Es sind die kleinen Dinge im Leben. Druck und Wettkampfgedanke liegen ganz nah beisammen. Niemand erwartet von Dir etwas, außer Du selbst. 

5. Der richtige Lehrer

Nimm Dir Zeit und finde den zu Dir passenden Yogalehrer, das ist das Um und Auf bei Deiner Yogareise. Es muss harmonieren, darf nicht gezwungen oder unangenehm sein. Der richtigte Lehrer wird Dir viele Wege aufzeigen, welchen Du gehst, bleibt jedoch Dir überlassen. Achte dabei auf dein Bauchgefühl. 

6. Höre auf Deinen Körper

Du kommst bei einer Körperübung nicht so weit wie Dein Mattennachbar? Wunderbar! Du hast etwas, woran Du arbeiten kannst. Du wirst sehen wie freudig es ist, wenn Du beobachtest, wie Du Schritt für Schritt vorankommst. Der Weg ist das Ziel.Lerne Dich und Deinen Körper besser kennen, spüre und spiele mit Deinen Grenzen und merke: es ist gut, genau so wie es ist.
Du bist genug. Du tust genug. 

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